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... längst abgebaut ...

Schön war’s - zu sehen war’s bis zum 5. Februar 2017

Jung in den Sechzigern

„Ab mit den alten Zöpfen!“ hieß es, zugleich galt jedoch weiterhin „Keine Experimente!“ Wer in den Sechzigern aufwuchs, begehrte im Kleinen gegen Vorschriften und Autorität auf. Dass sich in Oettingen manche Neuerung etwas allmählicher ergab, zeigte die Ausstellung „Wir in den Sechzigern“ (siehe dazu die Rückschau).

Barbie

In der Weihnachtszeit richtet sich nun der Blick auf die Kindheit und Jugend.

Spielsachen von der Barbie-Puppe bis zum Lurchi-Heft, vom märchenbuch bis zum View-Master sowie diverse Konfirmationsgeschenke wie Frotteetuch, Sammeltasse oder Kristallschale illustrieren ein Jahrzehnt vielfältiger Veränderungen.

Winterliche Weihnachten

Weit mehr als heute wurde Weihnachten von den Kindern herbeigesehnt. Wunschzettel wurden verfasst und die entsprechenden  Bastelarbeiten angefertigt.

Stern1

Mit Goldfolie, Buntpapier und Strohhalmen für alle Besucher am aufgestellten Küchentisch in der Ausstellung anhand originaler Anleitungen nachzuvollziehen. Haben Sie Lust einen dekorativen Scherenschnitt-Stern mit nach Hause zu nehmen?

 Unter dem mit viel Lametta geschmückten Christbaum standen Eisenbahnanlage, Puppenstube und Kaufladen – nach den Feiertagen verschwand das meiste wieder für den Rest des Jahres.

Wer damals jung war, behauptet heute, die Winter seien noch richtige Winter gewesen, mit Schnee, hoch bis über die Knie. Mit Schlitten oder Ski ging es zum Bahnranken, zum Schellerberg oder in den Hofgarten. Auf dem Holzgraben fanden sich die Schlittschuhfahrer ein. Die Kufen wurden an die Winterschuhe angeschraubt.

Eisenbahn

Schule und Erziehung

„Solange du die Füße unter meinen Tisch stellst…“ – „Keine Diskussion!“ Den meist männlichen Autoritäten konnten sich Kinder und Schüler kaum widersetzen. Bis in die Sechziger hinein begrüßten wohlerzogene bürgerliche Kinder die Erwachsenen noch mit Diener und Knicks.

Beatles
Teppichklopfer

Mit dem Teppichklopfer wurde nicht nur gedroht. Körperliche Strafen waren daheim und in der Schule nicht verpönt: „Wer nicht hören kann, muss fühlen!“

Einschulung

Die Schulen waren bis zum Volksentscheid 1969 konfessionell getrennt. So gab es in Oettingen die evangelische Mädchen- und Knabenschule in der Manggasse, die katholische Knabenschule in der Schulgasse und die katholische Mädchenschule im Kloster in der Ledergasse. 

Instamatic

Remember - Erinnerungen

Viel wurde in den Sechzigern privat dokumentiert. In Alben und Diakästen sammelten sich die Bilder. Manch einer betätigte sich als Hobby-Filmer. Der Foto-Markt boomte, die Geräte waren erschwinglich und „kinderleicht“: Zur Kommunion gab es schon eine Kassettenkamera. Die Filme wurden beim Foto-Fischer entwickelt, groß war die Spannung, ob und welche Bilder gelangen.

Künstlerisch umgesetzte Erinnerung an persönliche Erlebnisse und die Konsumwelt der Sechziger stellt die Reihe „Remember“ von Helmut Ranftl dar. Die Bilder des Nördlinger Künstlers erweitern in der Treppenhausgalerie die Ausstellung und korrespondieren mit den realen Objekten.

remember
Salamander
Plakat_neu
Schlittschuhe

Schön war’s, die Ausstellung und die Reaktion unserer Gäste!,
längst ist alles abgebaut und die Leihgaben sind wieder zurückgegeben.

logo

ÖFFNUNGSZEITEN: Mittwoch bis Sonntag (und alle Feiertage) 14 - 17 Uhr - und jederzeit nach Vereinbarung

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zuletzt aktualisiert
8.5.2017