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Die Sonderausstellungen werden im jährlichen Wechsel zu einem Thema mit  regionalem Hintergrund erarbeitet.
Sie sind von Mai bis Anfang  November zu sehen.
Grundlage ist der reichhaltige Museumsbestand, der  durch zahlreiche Leihgaben aus der Umgebung ergänzt wird.
In der  Weihnachtszeit - Dezember / Januar - gibt es eine Winterausstellung, meist etwas “fürs Gemüt”, und immer rund um die historische Museumskrippe aufgebaut.

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Wie immer liegt ein Suchspiel bereit, beim Aufstöbern der Spielkarten sind viele interessante Sachen zu entdecken!

FLYER

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Spielen – ganz einfach!

Es braucht nicht viel zum vergnüglichen Spiel: Würfel, Spielbrett und Figuren oder nur ein paar Karten. Hauptsache es finden sich Mitspieler!
Wer erinnert sich nicht gerne an lange Spielnachmittage im Freundes- oder Familienkreis? Gerade in der Weihnachtszeit? Oft lag ein Gesellschaftsspiel unterm Christbaum und Oma, Onkel und andere Verwandte waren gefragte Mitspieler.

Auch in Zeiten des Digitalen haben die „alten“ Spiele ihre Faszination behalten. Bei uns kann man Eintauchen in die “analoge” Spielewelt!

Mit Glück, Grips und Geschicklichkeit

Das Glück im Spiel ist sprichwörtlich. Gerade bei Würfelspielen ist eine glückliche Hand nötig! Viele Gesellschaftsspiele verlangen jedoch auch einiges an Geschicklichkeit und Konzentration, so wie das legendäre „Spitz paß auf“ oder Mikado.
Und bei den Klassikern Mühle, Halma oder gar Schach gibt strategisches Denken den Ausschlag.
Spielen ist Vorbereitung auf reales Handeln in der Welt. Je nach Spiel werden ganz nebenbei Fingerfertigkeit, Konzentration, Rechenfähigkeit oder Sprachgewandheit trainiert

 

Das Spiel ums Geld

„Hazardspiele“ würden häufig in Gasthäusern und Privatwohnungen gespielt, beklagte die Oettinger Obrigkeit um 1830. Andererseits sah die Polizeibehörde erleichtert, dass in der besseren Jahreszeit das Kegelschieben „nach erlaubten Normen“ stattfinde.

Meist waren es Karten- oder Würfelspiele, die Argwohn erregten und strengen Kontrollen unterlagen. Glücksspiel der Erwachsenen brachte andererseits Einnahmen, Lotterien waren schon vor Jahrhunderten beliebt, um die Staatskassen aufzufüllen.

Zeitvertreib mit Nebenwirkung

Das Vergnügen zu mehr oder weniger pädagogischen Zwecken zu nutzen, ließen sich Eltern und Spieleentwickler seit dem 19. Jh immer weniger entgehen. So vermittelten die beliebten Reisespiele Informationen über den Schwarzwald, den Rhein oder gar die ganze Welt. Und das vor Jahrzehnten, als die meisten Mitspieler von solchen Reisen nur träumen konnten!

 

Zeitloses Vergnügen und Spiegel der Gesellschaft

Zugleich spiegeln Spiele die jeweiligen Zeitumstände: Sie bereiten auf soldatische Kameradschaft vor, erziehen auf der „Reise in die Ewigkeit“ zu christlichen Tugenden oder schulen bei „Welthandel“ oder „Monopoly“ wirtschaftliches Denken.

Firmen nutzen schon immer Spiele, um ihre Marken in den Familien ins Gespräch zu bringen: Ob die Schuhcreme Nigrin, Südzucker oder Kali – alle setzten mit Spielen auf die Begeisterungsfähigkeit der kleinen Kunden.

 

Spielen erwünscht!

Alle Besucher/innen sind eingeladen, sich an traditionellen Spiele zu erfreuen. Von „3 bis 99“ ist für jede/n etwas geboten. Wer beim Museumsbesuch Zeit mitbringt, kann selbst spielen und Glück, Grips und Geschicklichkeit testen! Vielleicht findet sich ein Partner fürs Schachspiel? Oder haben Sie Lust auf eine Partie Schwarzer Peter oder das Museums-Memory?

 

19580000-Mensch ärgere dich nicht
Kegeln_klein

Oettinger Familie, Anfang der 1960er Jahre
Foto: privat / Repro: Heimatmuseum

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ÖFFNUNGSZEITEN: Mittwoch bis Sonntag (und alle Feiertage) 14 - 17 Uhr - und jederzeit nach Vereinbarung

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zuletzt aktualisiert
6.12.2017