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Die Sonderausstellungen werden im jährlichen Wechsel zu einem Thema mit regionalem Hintergrund erarbeitet. Sie sind von Mai bis Anfang November zu sehen. Grundlage ist der reichhaltige Museumsbestand, der durch zahlreiche Leihgaben aus der Umgebung ergänzt wird. In der Weihnachtszeit - Dezember / Januar - gibt es eine weihnachtlliche Ausstellung, meist etwas “fürs Gemüt”, aber immer rund um die historische Museumskrippe aufgebaut.
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SELBST GEMACHT!
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bis zum 5. Februar 2012
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Aus Not, aus Spaß, aus Langeweile, als Beweis von Geschicklichkeit, zur Übung der Fingerfertigkeit, zur Beschäftigungstherapie oder einfach aus Lust am Tätigwerden: Für das Selbermachen gibt so viele Anlässe wie Materialien und Ideen.
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Eine Auswahl unterschiedlichster selbst gemachter Stücke aus rund 200 Jahren ist rund um die historische Museumskrippe zusammengestellt und zeigt eine Vielfalt, die staunen lässt: Hauptsache selbst gemacht!.
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Basteln ...
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Zu Zeiten des Zunfthandwerks hieß es “Basteln”, wenn jemand Handwerksarbeit verrichtete, ohne in einer Zunft zu sein. Mit der zunehmenden Industrialisierung im Laufe des 19. Jahrhunderts gewann die selbstgemachte Handarbeit einen neuen Stellenwert:
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Beim Basteln, Handarbeiten und Werken konnten Kind, Frau und Mann ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Besticktes aus Stoff, Filz und Pappe oder kunstvoll ausgesägte Bilderrahmen und Vogelbauer schmückten den eigenen Haushalt oder dienten als Geschenke.
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... und “do it yourself”
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Schnell wurde schon vor über 100 Jahren das Selbermachen kommerzialisiert und zum Massenphänomen. Zahlreiche Bücher und Zeitschriften enthielten Anleitungen und Musterbögen für unterschiedlichste Näh- und Laubsägearbeiten.
Als im Jahr 1912 schließlich eine amerikanische Zeitschrift ihre Leser dazu aufrief, Wände selbst zu streichen, war die Bezeichnung „do it yourself“ geboren. Bis heute haftet den Begriffen „selbst gemacht“ oder „do it yourself“ etwas laienhaftes, geradezu unprofessionelles an. Wer „bastelt“ funktioniert Vorhandenes nach seinen Vorstellungen um oder setzt Werkzeug bzw. Material in bisweilen unüblicher Weise ein.
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Selbst Gemachtes mitgebracht!
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.Alle Besucher/innen sind eingeladen, sich aktiv an der Ausstellung zu beteiligen: Ein Gaben-Tausch-Tisch steht bereit! Jeder kann etwas Gebasteltes mitbringen und sich dafür ein anderes Stück heraussuchen. Aber Achtung: Wer etwas bringt, muss auch wieder etwas mitnehmen.
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