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Die Sonderausstellungen werden im jährlichen Wechsel zu einem Thema mit  regionalem Hintergrund erarbeitet.
Grundlage ist der reichhaltige Museumsbestand, der durch zahlreiche Leihgaben aus der Umgebung ergänzt wird.

zum Herunterladen des Flyers:   Faltblatt

Euphorie und Zukunftsangst, Aufbruch und Krisen – „die Siebziger“ sind kein einheitlicher Zeitabschnitt. Die Jahre waren voller Facetten und spannungsreich. Die Ausstellung führt die bunte Vielfalt der Siebziger am Beispiel örtlicher Begebenheiten vor Augen. Viel hat sich seinerzeit in unserer Stadt getan, von Schulbauten bis zur Angliederung von Ortsteilen.

Handel und Gewerbe warben mit dem Slogan „Treffpunkt des guten Einkaufs“ und noch war die Innenstadt das Zentrum. Der Marktplatz wurde autofreie Zone mit modernen Betontrögen, Lebensmittelmärkte eröffneten und manch kleinerer Laden hielt mit Kühltheke und Feinkostabteilung mit. Die Schaufenster der Textilwarengeschäfte zeigten Farbe.

Schrilles mit Popmustern war wie der Minirock in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Muntere Tapeten an Küchen- und Wohnzimmerwänden, Prilblumen auf Küchenfliesen, neu ausgebaute Partykeller und Hobbyräume machten das Leben bunt.

Andererseits gilt die Zeit auch als eine mit Krisen, Umbrüchen und Veränderungen, festzumachen an den Ölkrisen 1973/74 und 1979. Junge Leute in Parka und Schlaghosen, das Bonanza-Rad und das moderne Design der Münchner Olympiade sind bleibende Eindrücke.

Brechen Sie mit uns auf in eine Zeit, die uns fremd und doch vertraut ist.
Wer es miterlebt hat, frischt sicher gern die Erinnerungen auf, für die Jungen ist’s hoffentlich interessant!

Unsere Ausstellung wird sich im Lauf des Jahres wandeln, denn wir hoffen auf noch viele Erinnerungsstücke...
 

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siebziger plakat
Krippenaufbau

Inzwischen ist die Ausstellung weihnachtlich dekoriert, viele Bilder und Objekte sind ausgewechselt: Wir erinnern vor allem an Kindheit und Jugend in den 1970ern. Selbstverständlich finden sich unter dem Baum auch die seinerzeitigen Geschenke: Die Ski-Schuhe, ein Schachcomputer in Originalverpackung von 1979.

Dank vieler Leihgeber und Leihgeberinnen sind viele typische Kleinigkeiten versammelt. Ein besonderer Hingucker ist die Krippe. In diesem Jahr verzichten wir auf die gewohnte große Museumskrippe und zeigen eine Krippe, die bestens in die Zeit der Siebziger passt. Kamen doch damals die Playmobil-Figuren auf. Katharina, die über eine große Sammlung verfügt, hat uns eine richtige “Oettinger” Krippe aufgebaut, bei der auch die Störche nicht fehlen!

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ÖFFNUNGSZEITEN: Mittwoch bis Sonntag (und Feiertage) 14 - 17 Uhr - sowie jederzeit nach Vereinbarung

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zuletzt aktualisiert
11.1.2022

 

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